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Checkliste Presseinformation

Abgekürzt wird Presseinformation mit PI, gebräuchlich ist aber auch Pressemitteilung (PM) oder Medienmitteilung und international Press Release. Immer wieder werden wir danach gefragt, was macht eine gute Presseinformation aus? Nicht vergessen. Timing, Nachrichtendruck und Aktualität. der Fließtext beginnt mit einer Spitzmarke: Ort, Datum, Quelle z.B. Frankfurt 20.1.2011 rdt


1. Werden Sie sich über Ihr Ziel klar bzw. das des Auftraggebers. Was genau will ich mit dieser Meldung erreichen? Ist der Anlass angemessen? Immer an die Zielgruppe denken: Ist der Text für eine Fachzeitschrift, für eine Publikumszeitschrift oder für eine Tageszeitung bestimmt? Was ist der Kern der Meldung?

2. Schaffen Sie Leseanreize. Zwei prägnante Überschriften formulieren, die zum Lesen des Artikels motivieren. Beide als Angebot auch in der Presseinformation anbieten. Beantworten Sie sich selbst die Frage des Lesers, warum soll ich den Beitrag lesen? Ein Ausrufungszeichen gehört in Flugblätter, ein Fragezeichen in der Headline in Kreuzworträtselhefte.

3. Machen Sie es dem Leser leicht. Qualität geht vor Quantität, Beschränkung auf das Wesentliche. Gliedern Sie Ihren Text überschaubar in Abschnitte. Schreiben Sie logisch zusammenhängend und führen Sie rasch zur erwünschten Information.

4. Schaffen Sie eine klare Struktur. Das Wichtigste nach vorn: Zu Beginn Fragen nach dem Wer, Wie, Wo, Was, Wann, Warum, Wozu, Für wen, Wie teuer und vielleicht auch nach dem Welche Quelle, Wie viel, Wie groß, Wohin beantworten. Sagen Sie gleich im ersten Absatz, worum es geht. (Wer hat was, wann, wie, wo, warum, wozu getan?) Die meisten Redakteure kürzen vom Schluss her.

5. Einfacher und konkreter Schreibstil. Vermeiden Sie Schachtelsätze. So wenig Fremdworte und Fachchinesisch wie möglich. Keine Abkürzungen. Bringen Sie konkrete Beispiele und seien Sie präzise. Vermeiden: Superlative, lobende Adjektive, nicht nachprüfbare Alleinstellungsbehauptungen, abstrakte Formulierungen, Modewörter, Slang, Abkürzungen und Fremdwörter. Kurze Sätze, kurze Absätze, kurze Texte.

6. Bleiben Sie sachlich. Ihre Pressemitteilung ist kein Marketing-/Werbetext. Ein Superlativ hat in der Meldung nichts zu suchen. Vermeiden Sie Wertungen, Urteile und Superlative. Bei Personen deren Vorname und Funktion hinzufügen, bei Nicht-personen des öffentlichen lebens auch Alter oder Jahrgang bei erster Namensnennung in Klammern, und auf die Anrede (Herr Stefan Becker, Frau Ursula Müller) verzichten. Fakten, Daten und Nachprüfbares nennen.

7. Zitate im Text. Benutzen Sie Zitate mit Quellenangabe – aber keine Banalitäten. Einfache und klare Sprache wählen.

8. Eigene Namen. Mit dem Firmennamen und dem Namen des dargestellten Produkts/der Dienstleistung sehr sparsam umgehen. Auch wenn die CI den Firmennamen z.B. in Versalien vorschreibt, die CI gilt nicht für Redakteure.

9. Den Abschluss bilden Informationen über das Unternehmen. Heißt auch Abbinder oder Boilerplate/Backgrounder. Textbaustein am Ende der Presseinformation vor den Kantaktdaten: die wichtigsten allgemeinen Angaben zur Organisation, z. B. Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens, Umsatz, Standorte, Branchenschwerpunkte, Gründung. Zwie-drei Sätze als Visitenkarte des Unternehmens, der Unternehmung. Hilfreich für Journalisten, die Sie nicht kennen. Journalisten, die Sie kennen, streichen in der Regel sowieso von hinten.

10. Zusätzliches Material (Fotos, Grafiken usw.) anbieten, bei Mail auch auf Anforderung oder Link zum Download, um die Größe des Mails klein zu halten.

11. Achten Sie auf eine gute Form. Begrenzen Sie Ihre Meldung (ausgedruckt) auf maximal zwei Seiten. Wählen Sie ein klares Schriftbild (Arial oder Courier) und anderthalb Zeilen Abstand. Lassen Sie mindestens 2,5 Zentimeter Platz am Rand, damit der Redakteur redigieren kann. einfacher Satzbau, keine Fremdwörter, kein Slang, keine eingeschobenen Nebensätze, wenn möglich Aktiv statt Passiv, Satzbauregel: Subjekt – Verb – Objekt, Adjektive und Substantive sparsam einsetzen, Verben dagegen häufig verwenden, Substantive auf –ung und –keit vermeiden (Erreichung, Einigung, das ist Bürokratendeutsch), „tell one story only“ – eine Aufzählung ist keine Nachricht und die satzlänge: 17 Wörter pro Satz sind fast immer die Obergrenze.

12. Kontaktdaten nicht vergessen. Geben Sie am Ende Ihres Textes Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten an. Sorgen Sie dafür, dass Sie für eventuelle Rückfragen erreichbar sind. Sofern Sie Fotos per Post verschicken, vermerken Sie die Anschrift und Rufnummer auf der Rückseite.


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